Die Ronsdorfer Bücherstube in Wuppertal

Bücher online und bei uns im Geschäft kaufen

Es freuen sich auf Ihren Besuch:

Susanna Erb, Christian Oelemann, Sabine Täger und Michael Gebauer

Eugen Ruges urkomischer Roman »Follower«

Eugen Ruges urkomischer Roman »Follower«

Wir schreiben das Jahr 2055. Nio Schulz erwacht in seinem Hotelbett in Wú Chéng. Seine Firma hat ihn nach China geschickt, um die Präsentation eines neuen Produkts mit der Bezeichnung True Barefood Runner zu begleiten. Worum es sich dabei handelt, weiß er selbst nicht In Australien wird derzeitig die Klimabombe gezündet, seine Freundin weilt geschäftlich in Minneapolis und verhandelt mit ihm über Leihmutterkosten, und bei dpa erfährt er via Twitter, dass sein Großvater gestorben ist. Wir erleben Nio Schulz auf dem Weg zu seinen Termin und teilen mit ihm seine Eindrücke, Das ist nicht etwa Science Fiktion, was der glänzende, sprachmächtige Eugen Ruge da ersonnen hat , sondern eine höchst intelligente und ungemein komische Bestandsaufnahme einer Zukunft, die längst Gegenwart geworden ist. Lange nicht mehr hat anspruchsvolle Literatur so lauthals zum Lachen verführt!

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Außergewöhnlich gute Krimis aus Italien

Außergewöhnlich gute Krimis aus Italien

Wer ein Freund italienischer Krimininalromane der Spitzenklasse ist, braucht nicht unbedingt auf einen neuen Fall des Commissario Brunetti zu warten. Es gibt eine ganze Reihe von exzellenten Spannungsromanen um den charismatischen Commissario Ricciardi, dessen mitreißende Fälle in den späten Zwanziger - und frühen Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts in Neapel spielen. Geschrieben hat sie der auch sprachlich überragende Autor Maurizio de Giovanni, ein Glücksfall der Spannungsliteratur. »Nacht über Neapel« heißt de Giovannis neuester Roman, den wir nicht nur herzlich empfehlen möchten sondern auch für Sie vorrätig halten. Krimilektüre vom Feinsten!

Maurizio de Giovanni - Ein Meister der Kriminalistik
Eberhard Voglers und Karin Grunewalds prachtvoller Bildband über Bergische Bauerngärten

Eberhard Voglers und Karin Grunewalds prachtvoller Bildband über Bergische Bauerngärten

»Die Geschichte des Bauerngartens liegt weitestgehend im Dunklen. Sicher ist, dass er von klösterlichen und städtischen Gärten, aber auch vom weltweiten Handel beeinflusst wurde. Eingewanderte Pflanzen sind heute so perfekt integriert, dass ihre fremdländische Herkunft kaum jemand mehr ahnt: Sonnenblume, Dahlie, Tomate und Kartoffel aus Amerika, Flieder, Tulpe und Hyazinthe aus der Türkei, Rhabarber und Tränendes Herz aus Asien.« Das wunderbare Buch ist in der Ronsdorfer Bücherstube vorrätig!

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Mit Hermann Schulz nach Tansania

Mit Hermann Schulz nach Tansania

Hermann Schulz` neuestes Kinderbuch »Lady Happy und der Zauberer von Ukerewe« mit Bildern von Barbara Yelin ist eben erschienen und von der Presse grandios aufgenommen. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, ein Detektivroman – aber auch eine Liebeserklärung an Tansania. Dort liegt mitten im Victoriasee die Insel Ukerewe, die Hermann Schulz als Schauplatz für sein Buch gewählt hat.

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Köstlicher Kriminalspaß!

Köstlicher Kriminalspaß!

Charles Hodges' »Alte Schule« ist eine schlitzohrige, durch und durch englische Geschichte um Tom Knight, einen Einundsiebziegjährigen, der sich seine zu knappe Rente durch private Ermittlungen aufbessern muss. Seinen akuten Fall bekommt er allerdings nicht bezahlt. Die Frau, in die er sich verliebt hat, ist dringend verdächtig, als Pflegerin in einem Altersheim drei Morde begangen zu haben. Nur Tom ist von ihrer Unschuld überzeugt. Um bei ihr zu punkten, legt er sich zusammen mit seinem treuen Freund Merve kräftig ins Zeug, wobei er gelegentlich auch seinen Stock benötigt, nicht nur als Stütze. Und es ist nicht zu viel verraten: er schafft es. Aber wie, das ist lesenswert! Ein sympathischer Held, so ganz anders, als man es in der gegenwärtigen Kriminalliteratur gewohnt ist. Nicht nur Freunde der Martha Grimes werden hier voll auf ihre Kosten kommen!

Gleich am Anfang von "Zwei Sekunden" entgehen Kanzlerin Merkel und Vladimir Putin einem Anschlag auf den Konvoi des Staatsbesuchs in Berlin. Christian von Ditfurth skizziert in seinem Politthriller ein packendes und zugleich realistisches Szenario für einen Terroranschlag auf die deutsche Regierung und ihren prominenten Gast.

Nichts für schwache Nerven!
Frankreich, 1936-1945

Frankreich, 1936-1945

In seinem Roman erzählt Anthony Doerr kenntnisreich, spannend und in einer schnörkellosen Sprache, kunstvoll miteinander verwoben, die Geschichten zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus dem besetzten Paris nach Saint-Malo flieht, und des jungen Waisen Werner, der in der Wehrmacht eingesetzt wird. Unaufhaltsam treibt die Geschichte sie aufeinander zu, spannend, labyrinthisch und ohne Kitsch.

Ein Meisterwerk!
Eine neuseeländische Reise, die bei uns vorrätig ist

Eine neuseeländische Reise, die bei uns vorrätig ist

Der wunderbare neuseeländische Schriftsteller Carl Nixon (unser Monatstipp Februar 2013 »Rocking horse road«) hat einen spannenden Abenteuerroman geschrieben, der uns tief eintauchen lässt in die Landschaften und in die Geschichte Neuseelands: »Settlers Creek«. Der ehemals erfolgreiche Bauunternehmer Bob Saxton aus Christchurch verliert den Boden unter den Füßen, als sein Sohn Mark Selbstmord begeht. Da taucht plötzlich Tipene auf, Marks leiblicher Vater. Er hat Marks Mutter kurz nach der Geburt verlassen und seinen Sohn nie kennengelernt. Nun beansprucht er den Leichnam, um ihn nach Maori-Tradition zu bestatten. Als die Familie sich weigert, stiehlt Tipene den Leichnam. Getrieben von Wut und Trauer macht sich Box auf, seinen Sohn zurückzuholen.

Bücher, das Training fürs Leben

Bücher, das Training fürs Leben

Eine aktuelle Studie zeigt: Wer Romane liest, hat mehr Erfolg und sitzt weniger Vorurteilen auf. Liebesgeschichten, Krimis und Thriller sind besonders gut, Science-Fiction eher weniger. Lesen Sie das Feature der Süddeutschen Zeitung!

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Grandioses Hörbuch: Unser Monatstipp August 2016!

Grandioses Hörbuch: Unser Monatstipp August 2016!

Liebe Freunde des gesprochenen Worts, als jahrzehntelanger Christian Brückner-Fan möchte ich Ihnen von einer grandiosen Hörbuchneuerscheinung berichten, die alles, was ich in den letzten Monaten hörte, übertrifft: Peter Stamm: „Weit über das Land“ – die Geschichte eines Mannes, der, soeben mit seiner Familie aus dem Sommerurlaub heimgekehrt, mitten in der Nacht zu Fuß und ohne Gepäck, sein Heim verlässt. Seine Frau bemerkt sein Fehlen erst am nächsten Tag, und es herrscht eine schaurige Ungewissheit …. Der Schweizer Peter Stamm gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren; seine Formulierungsgabe kann ich nicht anders als exorbitant (also wie nicht von dieser Welt) bezeichnen. Donnerlotte, kann der schreiben! Und Donnerlotte, was kann der Brückner vorlesen (den Vergleich mit Peter Klohs muss er nicht scheuen). Sowohl Text als auch Rezitator begeistern mich ungemein, und ich könnte mir vorstellen, auch Sie. Ein wenig neugierig? Würde mich freuen.

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Monika Holstein über unseren Monatstipp April

Monika Holstein über unseren Monatstipp April

Rezension mit Sternchen aus Holsteins Bücherkiste: Stefan Moster's Neuestes, wärmstens empfohlen: 'Neringa oder die andere Art der Heimkehr' Ein Buch ist immer ein gutes Buch, wenn es, am Ende des Jahres goutiert, das Feld von hinten aufräumt - und sich in der Gelassenheit einer einmaligen sprachlichen Schönheit, mit der es erzählerisch daherkommt, souverän an die Spitze meines über das Jahr veratmeten Bücherberges setzt. So ging es mir mit Stefan Mosters Buch ‚Neringa‘, und wenn mir eines leid tut, dann der Umstand, dass ich es durch Einrichtung frühmorgendlicher Sonder-Lesezeitfenster, auf die ich mich schon zur Schlafenszeit freute wie ein Kind, fertiglas in Windeseile. Ich jetzt nur noch den Buchrücken im Regal grüßen kann wie einen guten Freund. Sätze wie dieser haben Einzug gehalten in meine persönliche Hall of Fame wundervollster Sprachkunst, ich zitiere mit Andacht: „Nun spürte ich auf einmal die Erschöpfung unter der Unermüdlichkeit. Als wäre ich bei Ebbe eingeschlafen und beim Höchststand der Flut wieder aufgewacht: Der Grund, auf dem ich vorhin noch gegangen war, war nun von Müdigkeit überschwemmt.“ Meine Rezension steht in ihrem Überschwang Kopf, ich stelle gern in dieser Weise mein Votum voran: Absolut lesenswert, empfehlenswert. Verschenkt es, lest es selbst immer mal wieder. Lasst euch treiben in dieser liebevollen Landschaftsmalerei, versinkt in muffigen Stadtarchiven mit Herrn Moster auf der mühsamen Suche nach Identität im Faltenwurf von Geschichte. Folgt ihm in ein Hinterzimmer auf’s Sofa eines Londoner Psychoanalytikers; ihr seid nie aufdringlich, nie in der Rolle eines Voyeurs. Denn immer ist es dem Leser gestattet, Anteil zu nehmen, ohne dem Tanzbereich des Herrn Moster zu schaden. Daran reifen beide, Leser wie Autor. Es entwickelt sich auf 280 Seiten ein meisterlich angelegtes Erzähl – Mosaik, eine sensible Lesereise durch die Geschichte eines Mannes in den sogenannten ‚besten Jahren‘. Der seine Rolle zwar spielt nach den Regeln von Erfolg, dies aber tut am Abgrund selbstentfremdender emotionaler Tiefen, die von fast vernichtender Intensität daherkommen. Es stockt im Lesefluss der Atem in derlei Sequenzen, die bei filmischer Plastizität für Gänsehautfeeling sorgen. Ein Mosaik auch von bewegter Familiengeschichte, von Tradiertem und Entzaubertem, von stiller Einsicht und von tiefem Leid, das langsam Heilung erfährt – nicht nur durch die Kraft der Liebe zu einer ungewöhnlichen Frau. Sondern vor allem durch den Zugewinn innerer Freiheit auf der Lebensreise des Erzählers im Verlauf der Geschichte. In der er sich mit geradezu archaischer Kraft aus dem Fluch väterlichen und ur-väterlichen Zornes entlastet durch schonungslose, aber immer respektvolle Akribie in der Recherche nach dem, was wirklich war. Was tatsächlich geschah auf und mit dem Straßenpflaster, das zum Zeitzeugen wird, zum roten Faden dieser bewegenden Geschichte: “Im Hintergrund markiert der Scherenschnitt der Festlandlinie die Ausmaße der Bucht, und da erst kam mir das Wort ‚Atlantikwall‘ in den Sinn, gefolgt von einer irritierenden Erkenntnis: Nie hatte ich an Jakob als Besatzer gedacht.“ So unaufgeregt der Autor von seiner Reise berichtet, so tief bewegt ist der Leser, klappt er das Buch schließlich zu. Denn eines ist klar: Eines jeden Identität ist bedingt in dieser Weise, meine und deine. Mit mehr oder weniger biographischer Wucht trifft sie uns alle – Geschichte und die oft auch tragischen Verwicklungen darin; Überliefertes und das, was wirklich geschah. Wer lernen möchte über die Kraft der Liebe, über Heilung durch Überwindung von Schuld und Vergessen, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. mh 2/16 - mit Dank an Christian Oelemann für diese fantastische Empfehlung

Der Schauspieler Joachim Meyerhoff erinnert sich

Der Schauspieler Joachim Meyerhoff erinnert sich

Wie vergnüglich kann eine Rückschau sein! Vor allem, wenn man solch formidable Großeltern hat.

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SeelenFlausen

SeelenFlausen

Transformierende Lyrik, die heiter stimmt

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Christian Oelemann über Dorothea Müllers »Tom«

06.02.2016Christian Oelemann über Dorothea Müllers »Tom«

Rotz und Wasser geheult habe ich über diesen Tom, und gleichzeitig habe ich lachen müssen. Dorothea Müller vermag es mit ihrer kraftvollen Empathie aufzurütteln, so dass ich, wenn wieder einmal über einen wie Tom der Stab gebrochen werden soll im Namen des Volkes, aufstehen und dazwischen rufen werde: "Ich bin nicht das Volk! Nicht in meinem Namen!" Hier haben wir es mit einem Text zu tun, der jeden von uns betrifft, gleich welchen Alters, denn Tom könnten wir alle sein.

Matthias Dohmen in NJUUZ

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Herbstzeit=Wanderzeit
Wanderungen für Langschläfer Bergisches Land Berg Verlag 14,99 neu eingetroffen





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