rezensiert
von
Susanna
Erb

|
Dieser
ungewöhnliche Familienroman, mitreißend und fesselnd, ist eine
Geschichte, die mich in ihren Bann zog und neugierig machte.
Die
Familie Lamar (Vater Leo, Mutter Lana, die Kinder Harry, Elena und Maddie)
zieht aus der Großstadt Detroit in eine romantische Kleinstadt im
Staat New York.Leo kann an der dortigen kleinen Universität als Kompositionslehrer
arbeiten. Er hofft, daß der Umzug Lanas seltsames Leiden heilen wird.
Die
Kinder wagen nicht zu fragen, was es damit auf sich hat: warum Lana hinkt,
eine Narbe an der Hüfte hat, warum sie so oft zittert, sich mit Leo
streitet, sich stundenlang in ihrem Zimmer einschließt und warum
sie es nicht ertragen kann, wenn er auf dem Piano „diesen Jazz“ spielt.
Daß Lana sich für ihr Leiden immerzu entschuldigen muß,
macht alles noch schlimmer.
Ihre
unbekannte Vergangenheit überschattet den Neuanfang der Familie.
Eines
Tages finden die Kinder auf dem Speicher Lanas alte Tagebücher und
machen sich auf den Weg in ihre Geschichte:
nach
New York in den fünfziger Jahren, das Harlem der Schwarzen in den
wilden Tagen von Cool Jazz und Blues. Sie entlarven Lanas großes
Geheimnis und werden dabei zu Zeugen jener schrecklichen Nacht, die Lana
veränderte.
Tochter
Maddie, zungenflink und naseweis, erzählt uns diese Geschichte aus
ihrer Sicht. Das Rätsel um Lana läßt sie nicht ruhen. Genauso
erging es mir, und ich machte die Frage nach Lanas Vergangenheit als auch
nach der damit verbundenen Entwicklung des aktuellen Familienlebens ganz
zu meiner eigenen.
Sie
dürfen gespannt sein bis zur letzten Seite! Ein tragikomisches und
poetisches Werk voller Leuchtkraft!
Ronsdorfer
Bücherstube, Staasstraße 11 , 42369 Wuppertal
Telefon : 0202 / 246
16 03
Fax : 0202 / 246 16 04 |