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Tip
des Monats Dezember 2002
Maxence
Fermine |
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Maxence
Fermine hat mit diesem seinem ersten Buch in Frankreich 1999 für großen
Wirbel gesorgt. Er bekam begeisterte Rezensionen, wurde vom französischen
Literturpapst Bernard Pivot hochgelobt. Nun, nachdem ich sein kleines literarisches Wunderwerk aufgesogen habe, muß ich mich einreihen in die Schar der Begeisterten und Angerührten. Der junge französische
Autor Maxence sieht die Welt mit Augen der Liebe. Er liebt die Menschen,
er liebt die Natur, er liebt die Künste. Seine in Mini-Kapiteln verzaubernde
Geschichte ist eingerahmt und unterbrochen von wunderschönen, zarten
Tuschezeichnungen des Malers Georges Lemoine. Es ist die Geschichte einer
Suche und Entdeckung der eigenen Bestimmung, des Aufblühens und der
Vervollkommnung einer großen Begabung, der Erfüllung und Ankunft
im Reich der wahrgewordenen Träume. Der 17jährige Yuko, der
sich im Jahre 1884 gemäß einer Familientradition für den
Beruf des Priesters oder des Kriegers entscheiden soll, schlägt beide
Möglichkeiten aus zugunsten einer dritten, von der er seinen Vater
nur schwer überzeugen kann: er will Dichter werden, ein Dichter des
Schnees, ein Haiku-Dichter des Schnees. Und er wird Dichter. Er verbringt
Winter um Winter draußen im Schnee der nordjapanischen Alpen und
haucht dem vollkommenen Weiß des Schnees seinen poetischen Atem
ein, füllt Seidenpergament um Seidenpergament mit der Schönheit
seiner Dichtkunst. Mehr ist nicht zu sagen als
noch das:
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