rezensiert
von
Susanna
Erb
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gebundenes Buch
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Noch keinen
Sommer alt ist diese wunderschöne, märchenhafte Abenteuergeschichte,
die in Marokko spielt (Herbst 1998 erschienen).
Doch sieben Sommer alt ist
Amina, die Lieblingstochter des Scheichs ldi Hamid vom Stamm der "Söhne
des VVindes", als sie beginnt, ihrem Vater unbequeme Fragen zu stellen.
Obwohl er ihr alle Wünsche von den Augen abliest, kann er ihr doch
nicht den allergrößten Wunsch erfüllen, das Reiten zu lernen.
Denn das verstößt gegen die Sitten ihres Stammes, und Verstöße
ziehen Unglück nach sich.
Amina muß Schafe und
Ziegeln hüten. Eines Tages begegnet sie Tarik, einem, Beduinenprinz
vom verfeindeten Stamme der "Söhne des Sturmes". Er ist bereit,
ihr das Reiten beizubringen. Natürlich geschieht das heimlich!
Aber: Amina ist nicht wachsam genug. Sie wird entdeckt und eingesperrt.
So vergehen viele Sommer, in denen Amina sich nach ihrer Freiheit sehnt,
und auch nach Tarik.
Als ihr Vater sich entschließt,
sie zu verheiraten, bittet er einen umherziehenden Sänger und Märchenerzähler
um Mithilfe. Amina ist ein ganz besonderes Mädchen, also soll
sie auch einen ganz besonderen Mann bekommen. Mustafa verbreitet
überall sein Lied, in dem er Aminas Schönheit preist und von
den drei Bedingungen erzählt, die ihr zukünftiger Ehemann erfüllen
muß, bevor er sie heiraten kann. Viele Männer haben dieses
Lied gehört und sind schon an der ersten Aufgabe gescheitert. Auch
Tarik, dem es eines Tages zu Ohren kommt, versucht sein Glück.
Mehr darf ich nicht verraten!
Nur noch das eine: ich finde die Geschichte unglaublich spannend und ich
kann mir Aminas Land und ihr Leben richtig gut vorstellen. Und deshalb
wünsche ich mir, daß noch viele andere, kleine und große
Leute "Aminas Lied" kennen lernen und meine Begeisterung teilen!
Ronsdorfer
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